Ein richtig gutes Tzatziki – oder Tsatsiki, wie man es auch schreibt – lebt von der Balance zwischen cremigem Joghurt, frischer Gurke und einer ordentlichen Portion Knoblauch. Der wichtigste Schritt ist das Entwässern der geriebenen Gurke mit Salz. Wer das überspringt, bekommt eine wässrige Soße, die nach ein paar Stunden im Kühlschrank zerfällt. Ich nehme immer eine Salatgurke, reibe sie grob, mische sie mit eineinhalb Teelöffeln Salz und lasse sie zehn Minuten ziehen. Dann drücke ich die Flüssigkeit kräftig mit den Händen aus – das macht den Unterschied
Der häufigste Fehler beim Tzatziki ist ein zu wässriges Ergebnis. Achte darauf, die Gurke wirklich gut auszudrücken, und lass den Dip vor dem Servieren mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen. So verbinden sich die Aromen optimal. Wer es milder mag, nimmt nur eine Knoblauchzehe oder brät sie kurz in Olivenöl an. Statt Magerquark kannst du auch Schmand oder Crème fraîche verwenden, dann wird es noch cremiger. Übrig gebliebenes Tzatziki hält sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank – einfach abgedeckt. Es passt nicht nur zu Gyros und Fladenbrot, sondern auch als Dip zu gegrilltem Gemüse oder als Brotaufstrich.