Pesto Rosso ist eine kräftige, vollmundige Alternative zum klassischen grünen Pesto. Statt Basilikum dominieren hier getrocknete Tomaten, geriebener Parmesan und natives Olivenöl. Das Rezept kommt mit wenigen Zutaten aus und ist in fünf Minuten fertig – perfekt für Tage, an denen es schnell gehen muss. Die Kombination aus süßlichen Tomaten, nussigen Pinienkernen und salzigem Käse ergibt eine Sauce, die zu kurzen Nudeln wie Fusilli oder Farfalle besonders gut passt. Wer ein besonders intensives Aroma mag, röstet die Pinienkerne vor dem Mixen kurz in der Pfanne an.
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Um das tolle Aroma der Pinienkerne zu verstärken, werden sie, wie bei dem anderen Pesto auch, als erstes in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett angeröstet. Passt dabei aber gut auf, sie verbrennen sehr schnell.
Anschließend werden die Zutaten in ein hohes Gefäß gegeben und mit dem Pürierstab püriert.
Wer die Möglichkeit hat kann die Zutaten natürlich auch, wie es in Italien gemacht wird mit einem Mörser zerstampfen anstatt sie zu pürieren.
Wenn die Masse zu fest wird kann man einfach noch etwas Olivenöl hinzugeben.
Zum Schluss wird das Pesto in noch heiß ausgespülte Einmachgläser gefüllt und fertig ist es.
Das Pesto hält sich so bis zu 3-4 Wochen im Kühlschrank.
Es passt prima zu allen Arten von Pasta, Brot und Fleisch.
Ein häufiger Fehler bei Pesto Rosso ist, zu viel Öl auf einmal zu verwenden. Gib es lieber schluckweise dazu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist – das Pesto soll cremig, aber nicht flüssig sein. Falls du keine Pinienkerne zur Hand hast, kannst du sie durch Walnüsse oder Mandeln ersetzen. Auch der Parmesan lässt sich durch Pecorino tauschen, dann wird das Pesto würziger. Übrig gebliebenes Pesto hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas etwa eine Woche. Damit sich kein Öl absetzt, einfach vor dem nächsten Gebrauch kurz umrühren. Wer mag, hebt das Pesto mit einem Schuss Zitronensaft oder etwas Chili.
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