Ricotta-Schichtdessert mit Himbeeren und weißer Schokolade

Ricotta und weiße Schokolade ergeben eine Creme, die an Panna Cotta erinnert, aber viel luftiger ist. Die säuerlichen Himbeeren brechen die Süße und sorgen für einen gelungenen Ausgleich. Ich nehme fettarmen Naturjoghurt, damit die Masse nicht zu schwer wird, und reibe die Schale einer unbehandelten Bio-Zitrone fein ab. Das bringt eine dezente Frische, die den Ricotta wunderbar aufhellt. Achtung: Die weiße Schokolade nicht zu heiß schmelzen, sonst flockt sie aus. Besser im Wasserbad bei niedriger Temperatur arbeiten.

Ein häufiger Fehler bei diesem Dessert: zu große Portionen füllen. Die Creme ist wirklich mächtig, also lieber kleine Gläser nehmen oder als Löffeldessert servieren. Wer die weiße Schokolade durch dunkle ersetzen möchte, greift zu einer 70-prozentigen Sorte und reduziert die Zuckermenge im Ricotta etwas. Dazu passen dann Kirschen, Pfirsiche oder Brombeeren statt Himbeeren. Übrig gebliebene Creme hält sich im Kühlschrank gut zwei Tage – einfach abdecken, damit sie keine Fremdgerüche annimmt. Vor dem Servieren kurz durchrühren und frisch belegen.

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