Ein richtig gutes Kartoffelgratin – auch Gratin dauphinois genannt – ist für mich der Inbegriff von Wohlfühlessen. Cremig, würzig und mit einer leichten Knoblauchnote, aber ganz ohne Ei und ohne Käse. Klingt ungewohnt? Ist aber genau das, was dieses Gericht so besonders macht: Die Kartoffeln garen in einer Mischung aus Vollmilch und Sahne, werden butterzart und bekommen eine feine, goldene Kruste. Mit einem Gemüsehobel geht die Vorbereitung schnell, und die Zutatenliste ist kurz. Perfekt für ein entspanntes Abendessen oder als Beilage zu Fleisch und Fisch.
Rezept: Kartoffelgratin (Gratin dauphinois)/ Cremiger Kartoffelauflauf
Zutaten:
Für eine Auflaufform von 35x24cm
- 900g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
- 100ml Vollmilch
- 200ml sahne
- 1Messerspitze gemahlene Muskatnuss
- Salz und Pfeffer
- 1-2 Knoblauchzehen (nach Geschmack)
- Butter (zum Einfettend er Form und als Flöckchen obendrauf)
Ansonsten:
- Eine Auflaufform
- Ein Gemüsehobel
Zubereitung:
- Als erstes sollte eine ofenfeste Form großzügig mit Butter eingefettet werden.
Das gibt nicht nur einen leckeren Geschmack, sondern hilft auch dabei, dass später nichts kleben bleibt. - Dann geht es auch schon mit der wichtigsten Zutat weiter: den Kartoffeln.
Wir nehmen hier eine festkochende Sorte (die mehlig-kochenden werden schnell zu matschig). - Sie werden geschält und in 2-3mm dünne Scheiben gehobelt.
Am besten geht das mit einem Gemüsehobel - Wenn das geschafft ist, geht es auch schon mit den restlichen Zutaten weiter: Dazu werden die Sahne, die Milch, die geriebene Muskatnuss, der frisch gepresste Knoblauch, Salz und Pfeffer verrührt und anschließend die Kartoffelscheiben dazu gegeben.
- Das Ganze wird anschließend in die Auflaufform gefüllt und ein paar Butterflöckchen darauf verteilt.
- So kommt das Gratin dann bei 180° (Ober-/Unterhitze) in den Ofen.
Das Kartoffelgratin ist eine leckere Beilage, kann zusammen mit einem frischen Salat aber auch gut als eigenständiges Gericht serviert werden.
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Damit das Gratin gelingt, gibt es ein paar Punkte zu beachten. Ein häufiger Fehler: zu dicke Kartoffelscheiben. Sie sollten maximal drei Millimeter dick sein, sonst werden sie nicht weich, während die Flüssigkeit schon verkocht. Auch die Wahl der Kartoffeln ist entscheidend. Vorwiegend festkochende Sorten sind ideal – sie zerfallen nicht, werden aber schön cremig. Wer es etwas leichter mag, kann die Sahne durch mehr Milch ersetzen oder einen Teil der Milch durch Brühe austauschen. Das gibt eine herzhafte Note. Übrig gebliebenes Gratin lässt sich gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tag in der Pfanne mit etwas Butter aufgebraten, schmeckt es fast noch besser als frisch aus dem Ofen.





Probiere gerade euer Rezept aus und bin gespannt, wie es schmecken wird 🙂
Muchas gracias. ?Como puedo iniciar sesion?